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Leserbriefe an die Bibliothek

Wie wichtig und sinnvoll diese Einrichtung ist, erfährt man insbesondere durch Dankesbriefe von Gefangenen:

Gefangener aus Wunstorf:
Liebes BFL-Team, niemals hätte ich gedacht, dass ich Euer Superangebot derart lange in Anspruch nehmen muß. In Untersuchungshaft dachte ich noch, das ist ja eine tolle Überbrückung. Nun nehme ich Euch immer noch in Anspruch. Wenn es diese Art von Unterstützung für Gefangene im Strafvollzug und Untergebrachte im Maßregelvollzug nicht gäbe, wären wir um einiges ärmer. Es ist für mich gewiß nicht immer eine leichte Zeit, gerade, wenn man die Freiheit, wenn sie denn überhaupt existiert, nicht genießen kann. Es ist toll, daß es euch gibt. Vor allem vergeht die Zeit beim Lesen wie im Fluge. Ich hoffe, daß ich schnell wieder Bücher zugeschickt bekomme.
Gefangener aus Chemnitz:
Vielen Dank für die Bücher und die nette Karte. Die Bücher habe ich in Windeseile gelesen, da es seit langem die ersten vernünftigen Bücher waren, die ich wieder bekommen habe. Hier die Anstaltsbibliothek hat leider nichts dergleichen zu bieten. Deshalb nochmals herzlichen Dank. Vor allem vergeht die Zeit beim Lesen wie im Fluge. Ich hoffe, daß ich schnell wieder Bücher zugeschickt bekomme.
Gefangener aus Essen:
An dieser Stelle möchte ich mich noch mal bedanken für Eure Arbeit. Für mich ist das wirklich eine tolle Sache.
 Gefangener aus Gräfentonna:
... und im übrigen finde ich es gut, dass die Buchfernleihe fortgeführt wird. Sie ist nämlich eine große Bereicherung für die Gefangenen. Besonders was Spezialliteratur betrifft, so ist diese in Anstaltsbibliotheken nur schwer zu finden. Es wäre wirklich sehr bedauerlich, wenn diese Einrichtung ihre Existenz aufgeben müsste.
Gefangener aus Siegburg:
Ich hätte nicht gedacht, daß sich Bücher im Knast so positiv auf die Psyche auswirken können. Das Ganze bekommt wieder dadurch einen Sinn, denn Eure Bücher helfen mir nicht nur die ewig lange ungenützte Zeit zu bewältigen, sondern geben mir auch das Gefühl in eine neue Dimension der Freiheit fliehen zu können. Die Anstaltsbibliotheken sind oft veraltet, haben nur wenig Auswahl und recht uninteressante Themen, daß ich mich frage, ob man vielleicht an meiner Intelligenz zweifelt, oder ob es nur darum geht, uns Knackis zu verwirren ... Ich danke Euch im Namen derjenigen, die auf die Solidarität von draußen ihre Hoffnung bauen und durch Eure Aktivität das wundervolle Gefühl besitzen zu dürfen, ein menschliches Wesen zu sein.
Gefangener aus Fröndenberg:
Liebe Freunde/innen,
zum Jahresende möchte ich mich ausdrücklich bedanken, daß ihr mich nun seit einem Jahr immer wieder mit Buchsendungen erfreut. Ohne nun die Ursachen näher erläutern zu wollen, so gab es in dieser Zeit dunkle und gar depressive Phasen, wo mein Leben nur noch aus der von Euch gesandten Lektüre bestand. Für einen in Freiheit lebenden Mensch ist das schwer nachvollziehbar, denke ich aber an meine Isolation in Bedburg und später an die ersten Wochen in W. , so waren in meiner Depression und Traurigkeit die Bücher von Euch die einzige positive Abwechslung, die mir zur Verfügung stand. Ohne Euch und die Bücher, wäre es mir bedeutend schlechter ergangen. Hier nehmt ausdrücklich meinen Dank für Eure Hilfe und Unterstützung.
Patient aus dem Landesfachkrankenhaus für Psychatrie und Neurologie in Hildburghausen:
Da ich aus Kasachstan stamme und erst seit 1996 in Deutschland lebe, bin ich der deutschen Sprache noch nicht mächtig. Da es in der Bücherei des hiesigen Landeskrankenhauses keinerlei Lehrbücher zur Erlernung der deutschen Sprache gibt, möchte ich Sie nunmehr bitten, mir Bücher dieser Art zu übersenden.
Gefangener aus Schwäbisch-Hall:
Thank you for all the time you took to help me pass this dreadful time. The books were a lot of help.
Gefangener aus Berlin Moabit:
Da ich in Ihrer Buchfernleihe noch keinen persönlichen Ansprechpartner habe, bleibe ich der Höflichkeit halber immer noch beim "Sie" , leider. Auf jeden Fall hat es mich gefreut, eine riesige Auswahl an Literatur vorzufinden, die ich, entsprechend meines Studiums, natürlich auch nutzen möchte. Vorab möchte ich aber im Namen aller Inhaftierten der JVA Moabit Danke sagen, ein Danke den Menschen sagen, die durch ihre engagierte Mitarbeit eine solche Initiative ermöglichen.
Gefangener aus Köln:
Ich finde es super, dass es eine Buchfernleihe für Gefangene gibt.